Sendung vom 11.04.2021

Link


In der Heutigen Sendung geht es um :
Regional geht es um die Abschluskundgebung von der Woche gegen Rasissmus,
Üerregional geht es um ein Staudammprojekt das nach 20 Jahren Protest gekippt wurde in Spanien.
In der Rubrik ist uns wichtig aben wir den 1.Mai zum tehma. Und Unterhaltungstipps gegen langeweile.

Hier sind die Links zu den Empfehlungen:
https://www.radioeins.de/archiv/podcast/1929/

Podcast


https://www.linksdrehendes.de/
https://lila-podcast.de/

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https://black-mosquito.org/de/horst-stowasser-anarchie-idee-geschichte-perspektiven.html.html

31.03.2021 „Wohlstand für Alle! Kropotkins Theorie des kommunistischen Anarchismus“ Online-Veranstaltung


Der Zugang zur Veranstaltung wird kurz vor Veranstaltungsbeginn freigeschaltet: https://indigo.collocall.de/caf-mqg-mwu-g2a

Vor 100 Jahren starb Peter Kropotkin (1842-1921), einer der wichtigstenanarchistischen Denker. Statt als russischer Aristokrat eine sichere Karriere als Naturwissenschaftler oder General einzuschlagen, verließ er seine Klassenposition und schloss sich radikalen Gruppierungen an. Dies brachte ihm vier Jahre Haft ein, aus welcher er floh und fortan in der Schweiz, Frankreich und England lebte, bevor er erst 1917 nach Russland zurückkehrte.
Sie kennen Kropotkin vielleicht von Büchern wie „Worte eines Rebellen“, „Die Eroberung des Brotes“, „Moderne Wissenschaft und Anarchismus“, „Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt“ oder seiner „Ethik“.
Auch die Biographien und Überlegungen zahlreicher anderer Revolutionär*innen, wären eine Betrachtung wert. Kropotkin jedoch kommt das Verdienst zu, wesentliche Grundlagen des Anarchismus durchdacht, formuliert und aufgeschrieben zu haben. Prägend war er insbesondere für dessen Geschichtsphilosophie, Theorie von sozialer Revolution, materialistische Ethik und die konkrete Utopie einer neuen anarchistisch-kommunistischen Gesellschaft. So ist es kein Zufall, dass beispielsweise der prominente Anthropologe und Anarchist David Graeber in seinem Schaffen wesentlich von ihm beeinflusst war.
Um das Denken des berühmten „anarchistischen Prinzen“ aufzugreifen, wird der Fokus des Vortrags auf wesentlichen Aspekten seiner Theorie liegen. Anschließend seid ihr zur gemeinsamen Diskussion eingeladen.

Allgemein finanziert sich das Café Noir über Spenden und Unkostenbeiträge. Wir können durch die aktuelle Lage das Noir gerade nicht öffnen! Dadurch gestaltet sich die Finanzierung unseres Projekts sehr schwierig.
Deshalb bitten wir dich, wenn du unser Projekt unterstützen möchtest und kannst, eine Spende auf unser Vereinskonto zu überweisen:
Nägel mit Köpfen e.V.
DE21 6619 0000 0010 0494 15
Volksbank Karlsruhe

Die Spenden werden nach Bedarf für Kosten des laufenden Betriebes (Miete etc.) und zur Finanzierung anfallender Kosten für anstehende Veranstaltungen, sowie Solidaritätsarbeit verwendet.

13.03.21 Radio (A) „mol widda uff de Gass!“ – Gemeinsam gegen Rassismus – 14 Uhr , Marktplatz Karlsruhe

Hey Leute,
am Samstag, den 13.03., findet am Marktplatz(Karlsruhe) eine Kundgebung zur Eröffnung der „Woche gegen Rassismus“ statt. Diese wollen wir mit einer Sondersendung unterstützen und über unser Medium, das Radio, Menschen zugänglich machen, die nicht anwesend sein können. Von daher hört ihr uns diesen Monat am Samstag, den 13.03., zwischen 14 und 16 Uhr
auf dem Querfunk, 104,8 MHz!
Wir danken der Sendung „Thrilled“, die uns ihren Sendeplatz zu Verfügung gestellt haben <3 !!

euer Radio (A)

Demo


https://radioa.noblogs.org
https://querfunk.de/

Kundgebung: Gemeinsam gegen Rassismus!

13.03.2021 – 14:00 Uhr

Marktplatz Karlsruhe

Wir beteiligen uns an der Kundgebung gegen Rassismus am 13.03. in Karlsruhe und zeigen uns solidarisch mit allen Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Zeigt auch Ihr eure Solidarität, verbreitet den Aufruf und kommt zur Kundgebung.

Aufruf:

Immer wieder werden Menschen in Karlsruhe wegen ihrer Hautfarbe, ihrer vermeintlichen Herkunft oder aufgrund ihrer Religion, aber auch wegen ihrer Sexualität, ihrem Geschlecht oder ihrer Behinderung diskriminiert und ausgegrenzt. Dies geschieht strukturell durch Gesetzgebungen, genauso wie in alltäglichen Handlungen. Rassistische Verletzungen und Diskriminierung reichen vom allgemeinen Sprachgebrauch bis hin zu körperlicher Gewalt. Mit der Demonstration zu Beginn der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe treten wir Rassismus entschieden entgegen.

Wachsamkeit und Solidarität sind nicht nur punktuell nötig – wie etwa die Demonstrationen nach George Floyds Tod mit #blacklivesmatter oder die #leavenoonebehind Demos – sondern immer und überall! Dies gilt insbesondere für den strukturellen und institutionellen Rassismus und der Verantwortung von Politiker*innen dieser Ungleichheit etwas entgegenzusetzen – und zwar nicht nur als Profilierung kurz vor
den Landtagswahlen.

Alle zusammen für ein solidarisches Karlsruhe. Viele kleine Schritte bedeuten in Summe einen großen Schritt hin zu weniger Diskriminierung und Rassismus. Macht diese Schritte mit uns! Kommt zur Demonstration! Werdet aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung! Wir begreifen Karlsruhe als einen Ort aller. Allen gebührt der gleiche Respekt und das bedingungsloses Recht auf Menschenwürde!

Mehr Informationen zur Kundgebung findet ihr hier: https://iwgr-ka.de/demo

Arbeiten mit Covid – oder welche Rechte habe ich in der Pandemie? – Online-Vortrag und Diskussion mit Rudolf Mühland zum nachhören

Arbeiten mit Covid – oder welche Rechte habe ich in der Pandemie? – Online-Vortrag und Diskussion mit Rudolf Mühland

Hat am 13.02.21 – 16 Uhr stattgefunden und wurde vom Cafe Noir organisiert

„Die Pandemie stellt nicht nur die gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen, sondern auch und ganz besonders die Arbeiter:Innen. Viele von uns wurden das erste mal in ihrem Leben in Kurzarbeit geschickt, andere konnten gar nicht mehr arbeiten gehen. Die meisten aber mussten und müssen noch immer zur Maloche.

Aus der Situation ergeben sich für uns viele Fragen, auch weil die Bosse natürlich auch in der Pandemie alles unternehmen um ihre Profite auf unsere Kosten zu rettten.

Die häufugsten Fragen die auftauchten sind einerseits:

Darf mein Boss einfach aufhören meinen Lohn zu zahlen?
Kann mein Boss mich einfach nach Hause schicken?
Kann der Boss einfach so Betriebsferien anordnen?
Kann mein Boss mich wegen Corona feuern?
Mein Boss hat Kurzarbeit angemeldet – was bedeutet das für mich?

Und andererseits:

Darf ich aus Angst vor Ansteckung zu Hause bleiben?
Kann ich auf Homeoffice oder Mobileoffice bestehen?
Muss der Boss für Masken am Arbeitsplatz sorgen? (Wie sieht es ganz allgemein mit Arbeitsschutz aus?)
Was passiert wenn ich krank werde oder in Quarantäne muss? Wie sieht es mit Überstunden aus? (Muss ich welche machen? Muss ich die „abfeiern“?)
Und wie sieht es überhaupt mit den Arbeitszeiten aus?

Und natürlich noch viele andere Fragen mehr.

In dem Vortrag wird es vorranging darum gehen diese Fragen Grundsätzlich zu beantworten. Darüber hinaus soll versucht werden perspektiven für kollektiven Widerstand zu umreißen.

Der Vortrag soll nicht länger als 45 Minuten dauern – Danach gibt es die Gelegenheit für Nachfragen, Diskussion und Austausch.“

14.02.2021 Radio Ⓐ | Komplette Sendung zum nachhören

Liebe Alle,

es ist wieder soweit unsere monatliche Raio Ⓐ Sendung läuft im Querfunk 104,8 MhZ, im Livestream auf Querfunk.de oder hier zum nachhören.

Wir diskutieren über Zero Covid, Feministische Kämpfe in der Pandemie, Die Räumung des RoG in Lubljana und zum Schluss gibts etwas Theorie. Es wird gelesen aus dem Buch „Die Revolution“ von Gustav Landauer.

Heute wollen wir eines nochmal hervorheben: Radio ist keine Einbahnstraße, meldet euch bei uns und teilt eure Ideen mit. Es ist Zeit sich gemeinsam zu organisieren und in selbstorganisierten Strukturen an der solidarischen Gesellschaft zu arbeiten. Wenn wir nichts bewegen, bewegt sich nichts! Alerta Anarchia!

Hört rein, denkt mit, macht mit:

Bildet euch, bildet andere, bildet Banden. Don´t hate the media, become the media!

6th international live show from anarchist and anti-authoritarian radios


Hello hello – turn on the radio!

Join the A-Radio Network on Saturday, February 13th of 2021 from 14:00 till 22:00 o‘clock central European time, that’s 8am to 4pm eastern or New York time for our 6th transnational live broadcast of anti-authoritarian and anarchist radios from deep within where anarchy reigns.

Since 2016 this is an important part of our yearly gathering of the A-Radio Network. Due to the pandemic and strong restrictions given by Governments all over the world, this year’s gathering was forced online. But don’t worry, against all odds we will nonetheless join together online on February 13th to broadcast an international show full of interesting contributions and discussions with/from comrades based in different parts all over the world. And you, dear listeners are also invited!

So far, our topics will include international experiences of:
* prison resistance
* covid 19 and repression
* Far Rightwing threats
* experiences organizing mutual aid

The show will be carried by (a) transnational and militant spirit which hopefully is highly infectious. We promise our bad anarchist jokes aren’t lethal.

You will find a more detailed schedule, a player for the show and a link to the livestream soon on http://www.a-radio-network.org/live-international-anarchist-radio-broadcast/ and if you’d like to participate, you can also reach out to member projects that can be found on that same site!

Nach Radio Libertad im Freien Radio bermuda.funk vor einigen Jahren kommt jetzt von der AGM ein anarchistischer Podcast: Fragend voran.


Dieses Motto der Zapatistas scheint uns auch für uns angemessen. Unser Podcast soll von nun an regelmäßig erscheinen. Einen festen Rhythmus haben wir zwar nicht. Aber ihr werdet in der nächsten Zeit hier weitere Folgen unseres Podcasts finden. Die Länge des Podcasts wird immer zwischen 30 und 45 Minuten liegen. Wir werden sowohl lokale als auch internationale Themen aufgreifen und in jeder Folge eine anarchistische Persönlichkeit vorstellen. Wir versuchen, für jede Folge mindestens eine Person zu interviewen. Anregungen, (konstruktive) Kritik, Lob usw. hören wir gerne, also schreibt uns, was euch zu unserem Podcast alles so einfällt.

In der aktuellen und ersten Ausgabe haben wir folgende Themen:

• Kurze Gruppenvorstellung
• Themenschwerpunkt Rojava u.a. mit Beiträgen von Michael Wilk
• Nachruf auf David Graeber

Hier könnt Ihr den Podcast herunterladen oder anhören:

Mehr Infos:
http://www.anarchie-mannheim.de/fragend-voran.php
Auf dieser Seite findet Ihr auch Web-Banner – falls Ihr selbst eine Website habt und den Podcast verlinken wollt, würden wir uns sehr freuen!

Sendung vom 10.01.2021


Unsere erste Sendung im neuen Jahr und gleich eine Spezialsendung.
Wir sendeten aus dem P8 live in Ton und Bild. Wer sich das Spektakel anschauen möchte hier ist der Link dazu

In der Sendung geht es um folgende Themen: Freiräume, eine spannende Gesprächs- und Interviewrunde, P8 was ist es und was will es sein? Grußbotschaft an A-Radio Berlin zum Jubiläum und zum Schluss geht es um Gustav Landauer.
Viel Spaß beim Anhören:

Radio comes P8. Radio A live aus der P8

Radio A sendet live aus der P8. Bild und Ton über den P8 Channel.
Natürlich auch zu hören über Querfunk, 104,8 MHz, wie jeden 2. Sonntag im Monat, zwischen 18 und 20 Uhr.

Liebe Menschen,

am Sonntag den 10.01.2021 Senden wir endlich mal wieder LIVE! Und zwar aus dem P8 (p-acht.org)!! Passend zum Sendeort wird der Schwerpunkt der Sendung auf Freiräume/ Subkultur gelegt. Wir werden Interviews mit Vertreter*Innen vom P8 und dem Cafe Noir führen und eine Diskussion über selbstverwaltete Freiräume in Karlsruhe ist geplant. Auch die Musik wird wie immer vom Feinsten sein. Wir werden hauptsächlich Bands und Musiker*Innen aus der P8 spielen.
Das besondere an der Sendung wird sein, dass ihr uns beim Senden zuschauen könnt! Die P8-Crew stellt uns ihren Youtubekanal zur Verfügung. Natürlich könnt ihr uns, wie gewohnt, auch einfach unter 104,8 MHz oder querfunk.de(livestream) hören.

Den Stream-Link vom P8 findet ihr bald unter https://de-de.facebook.com/events/233805714823134/ oder https://www.p-acht.org/2021/01/05/radio-comes-p8-radio-a-live-aus-der-p8/

Meinungsfreiheit wegen Corona verboten? Leave no one behind ! (Teil 2)

Presseerklärung 7.12.2020

Weiteres Verfahren in Zusammenhang mit dem Aktionstag Leave no one behind – Rettet die Flüchtlinge aus den Lagern auf den griechischen Inseln – am 7-12-2020 vor dem Amtsgericht Karlsruhe eingestellt. Kosten und Anwaltsgebühren zahlt die Staatskasse.
Meinungsfreiheit und Solidarität lassen sich nicht verbieten ! Leaved no one behind !
Amtsgericht Karlsruhe stellt auch das 2. der Bußgeldverfahren ein !

Am Montag, den 7.12.2020 fand im Amtsgericht Karlsruhe der zweite von 4 Prozessen in Zusammenhang mit dem Aktionstag der Seebrücke „Leave no one behind“ statt.
Auch das 2. Verfahren in Zusammenhang mit der Aktion !Leave no one behind! – zur Evakuierung der Flüchtlinge aus den hot spots an den Außengrenzen der EU wurde am 7.12.2020 vom Amtsgericht Karlsruhe nach § 47 Abs.2 OwiG eingestellt und die Gerichts- und Anwaltskosten der Staatskasse auferlegt.
Betroffen war diesmal ein Redakteur des Querfunk – Freies Radio in Karlsruhe, der O-Töne von verschiedenen Unterstützer_innen des Aktionstag – Leave no one behind am 19.4.2020 mit einem Aufnahmegerät einfangen wollte, und das Aufnahmegeräte corona-gerecht in 2 m Entfernung von 2 Aktivist-innen aufgestellt hatte, damit sie seine Fragen beantworten konnten. Obwohl der Redakteur die Aktivist_innen noch nie vorher gesehen hatte, konstruierte die Polizei daraus eine „Gruppe“ mit mehr als 2 Personen und verhängte gegen ihn ebenfalls ein Bußgeld in Höhe von 200 € zzgl. 23.50 € Gebühr.
Damit wurde somit rechtswidrigerweise nicht nur die Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit, wie im ersten Verfahren am 1.12. gegen eine Aktivistin, sondern auch die Presse- und Informationsfreiheit eingeschränkt.
Folgerichtig stellte das Gericht das Verfahren ein mit der Begründung, dass auch bei Corona Rechte wie Meinungsfreiheit usw. beachtet werden müssen, und ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung nicht ersichtlich ist.

Damit müssten aber die noch ausstehenden 2 Verfahren ebenfalls eingestellt werden.

Eins der Verfahren richtete sich gegen die zweite Aktivistin, das 4 Verfahren gegen den Freund der einen Aktivistin, der für die beiden in 2 m Entfernung eine Tüte mit Eis auf den Boden gestellt hatte und sich danach wieder entfernt.

Meinungsfreiheit und Solidarität lassen sich nicht verbieten ! Leaved no one behind !

Kontakt: Seebrücke Karlsruhe seebruecke-ka@gmx.de – Für Rückfragen: RA Treiber Tel. 0721 35455910