Sendung vom 09.01.2022

Ja, neues Jahr und so. Wer sich dieses Ding mit dem Neuanfang beim Jahreswechsel ausgedacht hat…. Aber es wird keinen Neuanfang geben… und leider erst recht keinen positiven!

…Stopp!! Einen schönen Neuanfang wird es geben!!! Das P8 und das Cafe Noir haben wunderbare neue Räume bekommen, die hoffentlich bald eröffnet werden können. Wir waren für euch vor Ort um euch von den Fortschritten beim Umbau usw. zu Berichten.

Im Allgemeinen geht es in dieser Sendung hauptsächlich um Kultur, Subkultur und Selbstverwaltung.

12.12.2021 | 18:00 – 20:00 Uhr | Radio Ⓐ Karlsruhe | Querfunk 104,8 Mhz

Am 12.12.2021 ist es wieder soweit! Radio Ⓐ Karlsruhe sendet auf Querfunk.

 

 

 

Monatlich versorgen wir euch mit Infos und News, Diskussionen und Mucke. Rund herum geht´s um die Corona Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen des Staates. Wir diskutieren für und wieder, solidarische Alternativen und bieten eine anarchistische Perspektive auf die Krise an. Wir führen ein informatives Gespräch mit Diskussionsteil zur aktuellen Entwicklung auf dem Karlsruher Immobillienmarkt, stellen aktuelle Akteuer:innen und ihre Strategien vor. Wir erleutern solidarische und selbstorganisierte Ansätze in der Stadtpolitik und möchten aufzeigen wie wir uns alle einmischen und selbst Stadt machen statt nix machen können. Zudem gibts eindrücke von einem der modernen Klassiker anarchistischer Literatur. Wir lesen und ihr hört, Texte von Horst Stowasser. Garniert mit feiner revoluzzer Mucke führen wir euch durch den Abend.

Also schaltet ein, hört rein und seid dabei. Auf 104,8 Mhz, im Internet auf https://querfunk.de im Livestream oder wann immer ihr wollt zum nachhören auf https://radio.noblogs.org

Wünsche und Kritik gerne per Mail an uns: https://radioa.noblogs.org/kontakt-contact/

Sendung vom 14.10.21

Hey Leute,

Leider ist immer noch Corona und so widmenten wir uns für einen großen Teil unserer Sendung der katastrophalen Coronapolitik in Deutschland und wieso mensch deshalb trotzdem keine Schwurbler*In werden sollte. Da wir gerade so wie so schon in Pöbelaune waren unterhielten wir uns danach noch ein wenig über die Klimakonferenz in Glasgow und den Scheiß der gerade an der polnisch-belarussischen Grenze abgeht.

Aber keine Angst! Unsere Sendung beginnt nicht mit einem harten Brett Gepöbel, sondern mit einem Beitrag über Kinder-Rap. Im Speziellen über „Sukini“.

Zum Abschluss berichteten wir noch von der Demonstration „United Against Repression!“, am 16.10. in Nürnberg.

Und Jetzt viel Vergnügen beim Nachhören unserer Sendung 🙂

2021 08 13 Vortrag Anarchistische Pädagogik

Vortrag und Diskussion: Einführung in die Anarchistische PädagogikCafé Noir – Pennsylvaniastr. 2, 76149 Karlsruhe

Der Vortrag bietet eine Einführung in den Themenkomplex Pädagogik, seine Akteure und ihr Verhältnis zu einander.

Anschließend wird eine Verbindung zur anarchistischen Gesellschaftsutopie aufgezeigt, um in der Frage nach Möglichkeiten anarchistischer Pädagogikkonzepte im Hier und Jetzt zu münden.

Um dem Vortrag folgen zu können sind weder Vorkenntnisse im Bereich der Pädagogik, noch in anarchistischer Theorie nötig.

Im Anschluss an die Einführung gibt es die Möglichkeit der offenen Diskussion über Erziehungskonzepte und den Einfluss der Gesellschaft auf diese, bzw. deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für die Themenkomplexe der Pädagogik und Erziehung interessieren und sich damit auseinandersetzen. Egal ob als Eltern, als ausgebildete oder angehende Pädagog*innen oder aus reinem Interesse.

Sendung vom 12.09.21

Salute,

wie es wohl kaum zu übersehen ist befinden wir uns mal wieder in Wahlkampfzeiten und es stellt sich für viele Anarchist*Innen und radikale Linke die Frage „wählen gehen oder nicht?“.

In Form einer Diskussion versuchten wir uns dieser Frage anzunehmen und berichteten im Nachhinein über Aktionen der Kampagne #ungovernable.

Eine interessante Performance fand am 03.09.21 auf dem Karlsruher Marktplatz statt. Wir waren vor Ort um euch von der Aktion des Performance Kollektivs Cindy + Cate zu Berichten.

In der Rubrik „Ist uns wichtig!“ wollten wir euch noch auf das eine oder andere aufmerksam machen, dass wir in dieser Sendung nicht ausführlich behandeln konnten.

 

Radio-(A): Nächste Sendung am 12.09.21

Auch diesen Sonntag heißt es wieder: „Wir senden jeden zweiten Sonntag im Monat, von 18-20 Uhr, auf Querfunk 104,8 MHZ Informationen rund um Anarchie und Arbeitskampf. Dabei soll sowohl auf Aktuelles wie Veranstaltungen, Lesungen, Demos, Arbeitskampf, aktuelle Politik, libertäres Leben, etc., sowie auf die lange und bewegte Geschichte des Anarchismus weltweit eingegangen werden.“
Diesen Monat haben wir folgende Themen für euch:

– Das übel mit der Wahl eine Diskussion mit parlamentarismuskritischem Einschlag
– Aktionsbericht zur Kampagne #ungovernable
– O-Töne und Interview zur Aktion des Performance Kollektivs cindy+cate am03.09. in Karlsruhe

… neben unseren Hauptthemen, möchten wir wie immer das eine oder andere, für uns wichtige, zumindest kurz ansprechen!

Braucht ihr Unterstützung bei euren sozialen und politischen Kämpfen? Organisiert ihr Veranstaltungen, Demos und ähnliches? Wollt ihr eure Gruppe oder Projekte vorstellen? Seid ihr von Repression betroffen?
Wir unterstützen euch gerne in Form eines Interviews oder Berichts! Wir kommen auch gerne mal auf Aktionen um sie zu Dokumentieren! Schreibt uns einfach unter radio-a@mailbox.org!
Ihr könnt euch natürlich auch gerne langfristiger an der Arbeit in unserer Redaktion beteiligen 😉

Also am 12.09., um 18 Uhr, Radio einschalten!
Querfunk, Freies Radio Karlsruhe: 104,8 MHz oder querfunk.de

Interview mit Jan zum Jamnitzer Platz in Nürnberg + aktueller Stand !

Hey,

wir hatten im Juni ein Interview mit Jan (+Unterstüzung) über den Jamnitzer Platz in Nürnberg und seine drohende Haftstrafe.

Am 05.08.21 wäre eigentlich sein Haftantritt gewesen. Dieser ist nun auf den 15.09.21 verlegt worden!

Zum Nachhören findet ihr hier das Interview:

 

Revision im Jamnitzer Prozess abgelehnt – Freiheit für Jan!

Im Berufungsverfahren des Jamnitzer Prozesses in Nürnberg wurde im Januar 2021 einer unserer Genossen zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe, der andere zu einer Haftstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten verurteilt. Die Revision gegen die Haftstrafe wurde nun abgelehnt, somit ist sie rechtskräftig. Das Urteil ist ein Skandal – Jan, der Angeklagte, der zur Haftstrafe verurteilt wurde, war an besagtem Abend am Jamnitzer Platz nicht mal vor Ort.

Die Ablehnung der Revision im Jamnitzer Prozess durch das Oberlandesgericht München reiht sich ein in die von Verfolgungswillen geprägte Art der Prozessführung gegen Jan. Damit sind sämtliche rechtliche Mittel, gegen das Skandalurteil vorzugehen, ausgeschöpft. Die Haftstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten ist rechtskräftig und Jan muss für über ein Jahr in den Knast. Dafür, dass er angeblich Polizist*innen angeschrien haben soll. Doch mit dem, was an jenem Abend geschah, hatte er nichts zu tun – er war nicht vor Ort.

Dieses Urteil hat nicht nur für ihn drastische Folgen. Es eröffnet eine neue Dimension der willkürlichen Verfolgung und Kriminalisierung von allen, die der Polizei ein Dorn im Auge sind. Es kann die Grundlage für weitere Urteile dieser Art bilden.

Schon die Ermittlungen und die Prozessführung in erster Instanz haben gezeigt, dass der Justiz alles daran gelegen ist, Jan hinter Gittern zu sehen. Bei einem Freispruch wäre die Staatsanwaltschaft gezwungen, unschlüssige und widersprüchliche Aussagen der Polizeizeug*innen nachzuprüfen. Doch dies Geschah in der Berufung – die Instanz, in der die Beweislage nochmal kritisch geprüft werden soll – nicht. Alles, was eine einzelne Polizistin gegen Jan aussagte, wurde für wahr befunden, während entlastende Aussagen als Falschaussage bezeichnet wurden. In der Revision wollte das Oberlandesgericht daraufhin keine Verfahrensmängel mehr feststellen. Stattdessen lehnte es diese mit offensichtlichem Unwillen, das Urteil tatsächlich zu überprüfen, ab.

Der Prozess ist eine neue Eskalation der jahrelangen Konflikte rund um den Jamnitzer Platz. Die Auseinandersetzung ist Ausdruck der sich seit Jahren verschärfenden Prozesse von Gentrifizierung, Verdrängung und Vertreibung im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Hinter dem Konflickt um den Platz steht der Widerspruch zwischen den Interessen der hauptsächlich lohnabhängigen Mieter*innen, die den Platz nutzen, und den Interessen von Immobilieneigentümer*innen sowie der Stadt Nürnberg. Eigentümer*innen versuchen, den Platz zu befrieden, um das Viertel attraktiver für weitere Investitionen zu machen.

Nun wurde ein Exempel an zwei Personen statuiert, das abschrecken soll. Stadt und Polizei wollen mit aller Gewalt die Deutungshoheit über den Jamnitzer wiedererlangen.

Jans Haftantritt ist am 15. September.

Auch wenn die Ablehnung der Revision und die Aussicht auf über 1 Jahr Knast für nichts ziemlich düster sind, lassen wir uns von derartigen Urteilen nicht einschüchtern. Sie reihen sich ein in die bundesweite Kriminalisierung von und Repression gegen antifaschistische Strukturen.

Solidarität war, ist und bleibt unser stärkstes Mittel im Kampf gegen Verfolgung und Willkür.Zu Jans Haftantritt werden wir deshalb eine Kundgebung organisieren und ihn gemeinsam verabschieden. Checkt diesbezüglich also weiterhin alle Kanäle.

Außerdem wird es am 16. Oktober in Nürnberg eine bundesweite Großdemo gegen die Jamnitzer-Urteile und Repression geben. Bleibt auch hier auf dem Laufenden.

Auch nach diesem Urteil werden wir weiterhin solidarisch füreinander einstehen. Wir werden nicht aufhören, unserer Empörung und Wut über dieses Skandalurteil Ausdruck zu verleihen.

Niemand wird allein gelassen – Freiheit für Jan!

Weitere Informationen zum Jamnitzer Prozess und rund um den Platz findet ihr hier:
aufdersuche.blackblogs.org/
redside.tk/

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. OG Nürnberg
GLS Bank
IBAN: DE85 4306 0967 4007 2383 59
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Jamnitzer

Soli Shirts gibt’s bei Black Mosquito oder bei ‚Auf der Suche – Anarchistische Gruppe Nürnberg‘ direkt zu bestellen
Solisampler: https://solidarityfromanothergalaxy.bandcamp.com/

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08.08.2021 | Radio Ⓐ Karlsruhe | Sendung für anarchistische Politik, Kultur, Pöbel und Mucke

Es ist wieder Zeit für Radio A, der Sendung für libertäre Kultur, Politik, Anarchismen, Kritik, gepöbel und wild gemixte Mucke. In dieser Folge gedenken wir Esther Bejarano, einer großen antifaschistischen Kämpferin. Denken an “Ella”, eingeknastet für den Kampf gegen Umweltzerstörung. Wir erteilen der IAA genauso eine Absage wie der Ticketpreis Erhöhung beim KVV. Gegen den Knast geht’s nochmal in der solidarischen Betrachtung der Situation von Jan, er soll eingeknastet werden für eine Tat an einem Ort, an dem er nachweislich nicht war! Zuletzt geht’s um die Kampagne #ungovernable, ein echt anarchistisches Mitmachprojekt zur Bundestagswahl.

Sendung vom 13.06.21

Am 13.06.2021 lief unsere letzte Sendung Radio-(A), die anarchistische Radiosendung aus Karlsruhe, mal wieder auf dem Querfunk!
Falls ihr den Termin verpasst habt und die Sendung nachhören wollt, habt ihr hier die Möglichkeit 🙂

Die Themen dieser Sendung:

– Klimacamp in Karlsruhe
– Jamnitzer Platz in Nürnberg
– Interview mit Mal Eleve
– Interview zu der Querdenker*Innen-Kundgebung am 03.06. in Karlsruhe

Sendung vom 09.05.21

Nie, nie, nie wieder Deutschland!
Ja, ua. unter diesem Motto stand unsere aktuelle Sendung. Der wichtigste Feiertag, die Kapitulation Nazideutschlands am 08.05.1945, jährte sich dieses Jahr zum 76ten mal. Und das feierten wir mit entsprechender Musik, einem Redebeitrag, der auf der 8. Mai Kundgebung in Karlsruhe gehalten wurde und der Frage: „Tag der Befreiung“? Wer wurde den da Befreit?
Aber es gab kurz davor noch ein wichtiges Datum: den 1.Mai! Wir berichteten über den diesjährigen Arbeiter*Innenkampftag in Karlsruhe. Neben der Kundgebung des DGBs gab es noch ne revolutionäre Demo und… erfreulicherweise eine Kundgebung des relativ neuem anarchistischem Netzwerks Karlsruhe. Darüber berichteten wir. Was bei allen Veranstaltungen bemerkenswert war, … die „soziale Frage“ ist zurück!
Neben einem pöbligen Kommentar zu der Grafitikultur in der Karlsruher Südstadt gab es noch einen, zum 1. Mai, passenden Beitrag, der sich mit mit den Versuchen der Rechten beschäftigt, sich in Arbeitnehmer*Innenfragen einzumischen. Zusätzlich noch ein Interview zu Polizeigewalt.

Wir wünschen euch einen bereichernden Hörgenuss 😉